Keine (eklatanten) Änderungen.

2010/03/06 Falun - Zieht sich. [Zum Vergrößern ins Bild klicken.]
2010/03/06 Falun – Zieht sich.

2010/03/06 Falun - Warten auf Befreiung.
2010/03/06 Falun – Warten auf Befreiung.

2010/03/06 Falun - Abend.
2010/03/06 Falun – Abend.

Vierunddreißig.

Stunden, vierunddreißig Stunden waren es genau in Berlin, ich glaube, der bisher kürzeste Trip dorthin. Dennoch nicht ohne Action, ich mußte mich ja am Sonntag mit dem Orkan Xynthia anlegen, flog man doch direkt in ihn hinein, was sich vor allem, mal wieder, beim Anflug und der Landung auf Schönefeld bemerkbar machte, die Leute haben vor lauter Erleichterung nach dem Aufditschen geklatscht. Ich klatsche ja grundsätzlich nicht, sonst müßte ich beim LIDL in Zukunft wohl noch damit anfangen, wenn an der Kasse alles richtig gemacht wurde!?! Und außerdem: Ein vorbereiteter Passagier weiß, was auf ihn zukommt, das Flugwetter ist in Zeiten des Internets abrufbar. Da muß man nicht in Panik schon vor dem Abheben, mein Nachbar tat dies, mit dem Ausstieg drohen, vernahm man doch durch ein fernmündliches Gespräch, es sei stürmisch in Berlin, um dann nach der Saulandung auch noch frenetisch zu klatschen. Keine Manieren hat das Flugvolk bei Ryanair, wenn man dies mal so pauschalisiert an dieser Stelle in die Welt setzen darf! Dennoch sei zugegeben, daß auch mir der Anflug irgendwann unheimlich wurde, denn irgendwie wollte die Maschine nicht runter. Aber, da kann man dann einfach nichts machen.

Nun denn, nachdem Omas Geburtstag angemessen und mit Bedacht am gestrigen Tage begangen wurde, und man dafür einfach mal schnell rüberflog, man dies also gern machte, habe ich heute morgen schon wieder den Rückweg angetreten, allerdings mehr oder weniger ohne Schaukeln und pfeifende Böen, es war recht leer in der Maschine, man hatte seine Ruhe, und geklatscht wird morgens um zehn eh noch nicht. Leicht erschlagen allerdings bin ich von den unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen, die sich durch meinen schnellen Wechsel der Orte ergaben. Falun verließ man bei -8°C und Schneefall, Berlin erreichte man bei Sturm und +8, um dann mehr oder weniger der Wärme wieder den Rücken zu kehren und bei -8°C und Schneefall in Skavsta aufzuschlagen. Da macht das hauseigene Biosystem schon mal die Grätsche. Und die mache ich in ihrer Gesamtheit nun auch, im übertragenen Sinne natürlich, ich bin nämlich platt, man könnte es auch als müde deklarieren. Deswegen sei nun an dieser Stelle das Ende eingeschoben, es reicht ja erst einmal, daß meine Wenigkeit wieder zurück in schwedischen Landen ist. Und ganz meinen Prinzipien treu bleibend, hier noch ein bißchen Bewegtmaterial vom heutigen Flug. Gern hätte ich ja das Runtergegurke und Aufdonnern in Schönefeld präsentiert, aber es war stockdunkel, was ich zutiefst bedauere, jedoch nicht ändern kann.


2010/03/02 * Take-off EDDB/SXF/Berlin Schönefeld, rwy 25 * Ryanair 9704, B737-8AS, reg. EI-DWT * Destination airport: ESKN/NYO/Stockholm Skavsta.


2010/03/02 * Approach/Landing ESKN/NYO/Stockholm Skavsta, rwy 26 * Ryanair 9704, B737-8AS, reg. EI-DWT * Arriving from EDDB/SXF/Berlin Schönefeld

(endlos) fortsetzend.

2010/02/25 Svärdsjö - drückend.
2010/02/25 Svärdsjö – drückend.

2010/02/25 Svärdsjö - verschwindend.
2010/02/25 Svärdsjö – verschwindend.

Aktuelle Schneehöhe:
Falun (Stadt) 55 – 70 cm, Falun Gemeinde 75 – 110 cm

Renke:
Im Moment verwirrt und in Anflügen leicht schneegeschädigt, dennoch recht munter im Weißen unterwegs.

Aussichten:
Ein Tief aus Polen kommend wird, da wir ja an akutem Schneemangel leiden, bis zum Sonntag die nächsten 20 – 40 cm Neuschnee bringen. Allerdings, sozusagen als Abwechslung der besonderen Art, halten tropische Temperaturen für die nächsten zwei Tage Einzug: wir arbeiten uns von minus 18 Grad (nachts) auf minus drei Grad (am Tage und in der Nacht) hoch. Die nächste Woche ist allerdings wieder eine andere (Wetter-)Geschichte.

Meterware.

2010/02/21 Falun - Östanfors. Völlig versunken.
2010/02/21 Falun – Östanfors. Völlig versunken.

2010/02/21 Falun - Östanfors. Signal!?!
2010/02/21 Falun – Östanfors. Signal!?!

2010/02/21 Falun - Slätta/Herrhagen. (Sturm-)Wellen?
2010/02/21 Falun – Slätta/Herrhagen. (Sturm-)Wellen?

2010/02/21 Falun - Slätta/Herrhagen. Schienenlos.
2010/02/21 Falun – Slätta/Herrhagen. Schienenlos.

2010/02/21 Falun - Slätta/Herrhagen. Abends (leicht kitischig)
2010/02/21 Falun – Slätta/Herrhagen. Abends (leicht kitischig).

Zu viel des Guten

Heute nun mußte auch Schweden, eigentlich wintererprobt und recht robust, vor den weißen Massen in die Knie gehen, was vor allem Bahnreisende schmerzlich zur Kenntnis nehmen durften, Verspätungen über 8 Stunden waren heute nicht die Ausnahme, wie z.B. im Bahnhof der Metropole Göteborg:

Ausriß Banverket.se --> Trafikinfo ankommande Göteborg
Ausriß >>> Banverket.se -  Trafikinfo ankommande tåg Göteborg (2010/02/20)

In Stockholm beliefen sich die Verspätungen auf immerhin rund drei bis fünf Stunden bei den Fernzügen, allerdings waren auch dort mehrere mit über sieben Stunden verspätet. Die Züge nach Falun kamen zwar ebenso nicht recht vorwärts, hielten allerdings ihre Verspätungen bei ca. drei Stunden noch in Grenzen.

Ausriß sl.se 2010/02/20

Ausriß www.sl.se 2010/02/20

Nicht wesentlich besser erging es dem Nahverkehr in der Hauptstadt. Stockholms U-Bahn (tunnelbana) und S-Bahn (pendeltåg) verkehrten teilweise mit über anderthalb Stunden Verspätung, teilweise wurde der Schienenverkehr ganz eingestellt, wobei die (Ersatzverkehr-) Busse angesichts der Schneemassen, die vom Himmel wehten, kaum besser vorankamen.

Auch die wenigen straßenbahnähnlichen Verkehre vor allem in die Vororte der Hauptstadt Schwedens wurden stundenlang gar nicht befahren, weil hauptsächlich Weichen zugefroren waren und die Technik den Schneemassen nichts mehr entgegensetzen konnte.  Rundum kann man also mitteilen, daß auch in Schweden deutsche Verhältnisse eingezogen sind, wir erinnern uns einfach der >>> Chaostage bei der Berliner S-Bahn oder des >>> ICE-Fiaskos bei der Deutschen Bahn.

Bedauerlichweise hat das Schneeunwetter auch zu zahlreichen Problemen geführt, so sind unter anderem mehrere Hallendächer in sich zusammengebrochen, was am gestrigen Tage einen Menschen in Südschweden das Leben kostete. Außerdem brach mancherorts die Stromversorgung zusammen.

In Falun hat das Unwetter bisher keine größeren Schäden angerichtet, auch wenn der Wind den Schnee inzwischen gefährlich hoch auftürmt und die Landschaft nur noch ein nicht enden wollendes Weiß ist, das jeglichen Kontrast aufsaugt und hinunterschluckt. Nach nunmehr 20 cm Neuschnee sollten wir bis Sonntag, solange soll es hier weiter schneien, die Rekordhöhe von einem Meter Schnee erreicht haben. Wird diese Marke nicht gerissen, bleibt uns das nächste Unwetter, welches aus Polen kommend in der Mitte kommender Woche wüten soll und laut >>> SMHI ein Potential für weitere 30 cm Neuschnee in sicht birgt. Sicher allerdings ist noch nicht, wann genau es eintreffen wird, merken sollten wir es jedoch auf jeden Fall.

Ein paar Bilder vom Schneechaos in Schweden können >>> hier und >>> dort abgerufen werden, ich selbst bin gespannt, was das Tageslicht am morgigen Tage bei – 17°C bereit hält … es stürmt, kracht und rieselt nämlich weiterhin vor meinem Fenster.

(noch viel) mehr davon!

<small>2010/02/18 Svärdsjö.</small>
2010/02/18 Svärdsjö.

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2010/02/18 Svärdsjö.

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2010/02/18 Svärdsjö.

<small>2010/02/18 Svärdsjö.</small>
2010/02/18 Svärdsjö.

Aktuelle Schneehöhe:
Falun (Stadt) 40 – 60 cm, Falun Gemeinde 60 – 90 cm

Renke:
Völlig glücklich mit seinem Schnee, auch wenn seine Freunde und Bekannten hier langsam die Geduld abgeht und laut nach dem Frühling geschrien wird.

Aussichten:
Bis zum Wochenende setzt sich ein Schneeunwetter aus Deutschland und Dänemark kommend hier fest. Vorausgesagter Neuschnee bis Sonntag um die 30 – 60 cm.

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