Archiv für November 2007 Seite 7 von 13



Hildegard

Ein kleiner Schlagabtausch, den ich so nebenbei erspähte, und auch nicht vorenthielt, findet seine Fortsetzung, und soll hier zur Gänze dokumentiert werden. Was sich zutrug? Nun, Hildegard, ein Wesen, welches der Sprache, wenn auch nicht der gediegenen, fähig ist, meinte doch am Freitag folgendes:

[...] Fortsetzung ‘Hildegard’

Im Schnelldurchlauf!

Also, ich habe keine Zeit, nicht wirklich, auch wenn man meinte, ist aber nicht so, wird sich auch nicht ändern, nicht die nächsten Tage, bedauerlich, ich weiß!

Also, Barbara am Do in Empfang genommen, spazieren gewesen, faul auf dem Sofa gelegen und irgendwelche Filme geguckt. Und Loriot, als Höhepunkt des Abends. Fr, habe ich irgendwie verdrängt. Außer abends, Abschied von Asia. Dem Vodka entkommen. Samstag, oh, Kassandra. Ganz böse! Wie immer, mit Frl. Wolf, verwirrend, unruhestiftend. Abends Theater in Falun, zwei derer haben wir sogar. >>> Nisserska Teatern, Nysningen (das Niesen) hieß das Stück. Noch mehr Verwirrung, nicht nur bei mir, auch bei Barbara. Im Anschluß Filmabend mit Renata, noch mehr Verwirrung, es war >>> Memento. Und Eis gegessen. Wie die Bekloppten. Sonntag dann um elf Sprachtandem, danach an der Webseite von Pluspunkt weitergearbeitet, zwischendurch immer wieder zynisch und sarkastisch gewesen. Abends mit Berlin telefoniert. Dann gelesen. Und Ableger eingetopft. Wieder zynisch gewesen, alleine einen Abendspaziergang gemacht. Und sich gewundert. Über die Welt. Das Wetter. Die Enten im See. Sie sind weg.

Nächste Woche sieht genauso schlimm aus. Was soll man machen! Und dann läuft so langsam der Countdown, für das zweite Patenkind. Und für den Heimflug.

So bitte ich alle, die mir schrieben, um Geduld, bis Mi habe ich meine liegengebliebene Post aufgearbeitet. Und beantwortet. Und bis dahin: Allen einen guten Start in die neue Woche! Immer recht standhaft bleiben – Angriff ist die beste Verteidigung! Eurer Renke

aufgesammelt nr. 18

Man vergißt vielleicht, wo man die Friedenspfeife vergraben hat. Aber man vergißt niemals, wo das Beil liegt.

Mark Twain

aufgesammelt nr. 17

Memory can change the shape of a room; it can change the color of a car. And memories can be distorted. They are just an interpretation, they are not a record, and they are irrelevant if you have the facts.

Leonard Shelby (Protagonist in >>> Memento, USA 2000, Regie: Christopher Nolan, Leonard Shelby: Guy Pearce)

Hej då Asia!!! Det var kul att träffa Dig!

So, und wieder mußten wir einen Abschied hier in F-undre “feiern”, schade, schade, schade. Wenn ich ehrlich bin, sind diese Abschiedsmomente im Halbjahresrhythmus nicht schön, gar nicht schön, aber was soll man machen, wenn die internationalen Studenten wieder flügge werden???

Asia, es war eine schöne Zeit hier mit Dir, ich hoffe, Du und Connor, ihr kommt beide gut nach Köpenhamn, Rostock und Szczecin – und viel Erfolg in Irland!!! Vergiß Deine F-undre-Crew nicht, und wenn wir uns wieder treffen, dann sprechen wir Deutsch. Da kommst Du nicht drum rum! Lycka till!!!

Hej då Asia!
v.l.n.r.: Rafael (PL), Daniel (SE), Asia (PL), Renke (DE/SE) und Renata (LIT).

aufgesammelt nr. 16

Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Max Liebermann, deutscher Maler. Liebermann hat diese Phrase angebracht, als er einen Fackelzug anläßlich Hitlers Machtübernahme erblickte.

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