Liebes Schicksal,
drei, eigentlich ganz einfache, Wünsche habe ich an Dich:
- schmeiß Hirn vom Himmel – klappt dies nicht
- trage die Hirnverbrannten von hier fort – klappt dies nicht
- schicke mir Geld, damit ich diesen Platz verlassen kann!!!
Ich weiß, Studenten, die sich jeden Mi und Fr und Sa die Hucke vollkippen, denen kann man kaum mit Hirne helfen. Es würde ertrinken. Aber dann, brennt der Alk da oben im Stübchen schon, dann, liebes Schicksal, kannst Du sie nicht hinfortzaubern? Vielleicht in eine psychiatrische Anstalt? Nach Kiruna? Oder gen Nordpol? Ein Bootcamp gar? Ich weiß, zuviel verlangt des Guten. Aber, liebes Schicksal, siehst Du gleich die folgenden Bilder, erstanden, nein, entstanden am Sonntagmorgen, nach einer dicken fetten Feier im Studentenhaus der Verbindung, fortgesetzt in Britsen, im Raucherraum, dann wirst Du vielleicht Geld schicken, nicht wahr, damit ich hier endlich raus kann, hinfort von pubertierenden Studenten aus aller Herren Länder, die sich doch eigentlich wie die Affen aufführen, Schad’ nur, daß wir keine Bäume hier im Studentenwohnheim haben. Habe also Erbarmen, liebes Schicksal, und rette mich aus Britsen! Und reicht Dir dieser Schrecken nicht, liebes Schicksal, dann wende Dich vertrauensvoll ans Archiv, und stöbere einfach mal, Stichwort: Entdeckt in Britsen. Spätestens dann, liebes Schicksal, wirst Du mir einen unendlichen Scheck schicken, schicken um mich zu retten. Nicht wahr, liebes Schicksal??? Med Vänliga Hälsningar! Renke Weiterlesen