Archiv für Januar 2008 Seite 2 von 10



Gesprengt! Gesprengt! Nr. 11

Verehrtes Publikum, ich darf nun wieder mal meine Userzahlen offenlegen, für die letzten 14 Tage, also vom 14/01/2008 – 27/01/2008:

  • Besucher: 562 Besuche
  • Seitenaufrufe: 1.143
  • durchschnittl. Verweildauer: 2 Minuten und 42 Sekunden
  • Traffic: aber ganz genau 170 MB

Und die Webcam kommt diesmal mit ungefähr 4 GB daher, was vor allem an den Live-Schaltungen zur Handball-EM lag. Insgesamt hat sich die Seite von dem Feier(wahn) zum Jahreswechsel erholt und insbesondere die Stammleserschaft ist wieder ordentlich dabei. Interessant allerdings ist auch der Umstand, daß externe Zugriffe, also vor allem von Suchmaschinen, stetig zunehmen und hier durchaus lustige Suchbegriffe auf meine Seite führen, wie eine kleine Auswahl der letzten Wochen zeigt:

  • herzlichen glückwunsch auf holländisch
  • elch pool
  • ikea fliegende tannenbäume
  • lottoscheine ausfüllen
  • lustigsein mit gott
  • niederrheinische tiefebene
  • rollatoren ab werk
  • “selbst das auto wird zur waffe”
  • “mit seide näht man” goethe -gemeinheiten
  • ding dong die hex ist tot
  • frühling 2008 vorhersage

Genial finde ich vor allem die Vorhersage für den Frühling 2008 – anscheinend sind einige schon des Winters so müde, daß sie mich dahingehend um Auskunft bitten wollen, was natürlich fatal ist, sitze ich doch im hohen Norden und mag den Winter nun auch noch. Wie meine Seite allerdings den Wunsch nach Lustigsein mit Gott beantwortet, das entzieht sich schlichtweg meiner Kenntnis, hoffe ich aber, der Besucher ist nicht allzu enttäuscht wieder von dannen gezogen.

Und zum Schluß sei erwähnt, daß sich der Blog auf den 20.000 Seitenaufruf zubewegt, die 17.000 ist inzwischen erreicht.

In diesem Sinne, weiterhin viel Vergnügen auf meinem Blog!

aufgesammelt nr. 65

Der Verstand ist wie eine Fahrkarte: Sie hat nur dann einen Sinn, wenn sie benutzt wird.

Ernst R. Hauschka (dt. Aphoristiker, Essayist und leitender Bibliotheksdirektor a.D.)

Was es nicht alles gibt!

Dies zuminest habe ich mich dieses Wochenende des Öfteren gefragt. Das tapfere Spiel der Deutschen gegen Dänemark in der Handball-EM, die Klatsche Deutschlands gegen Frankreich, Dänemarks Finalsieg, Wahlen in Deutschland – es war eine ganze Menge zu verfolgen, zu erleben und zu verdauen. Und das war es dann auch schon, wenn man davon absieht, daß ich das EM-Finale in der Küche verfolgen mußte, weil die Internetleitung am Sonntag Abbruch meldete, daß ich das Spiel Deutschland gegen Frankreich nicht via Livestream mitbekam, weil Schicht im Schacht. Was mich zur Weißglut brachte, war ich doch extra des Spieles nach drei Stunden Schlaf nur deswegen aus dem Bett gekrochen, nein, vielmehr ließ ich mich rausfallen, um auch ja wach zu werden. Ich habe vielleicht blöde geguckt, als mir das Netzwerkdingsdabums immer meldete, es wäre keine IP vergeben worden und deswegen keine Verbindung ins WWW. Auch schütteln, rütteln, anbrüllen und raufhauen halfen nicht,  selbst  nette Worte erweichten diese emotionsarme Kiste nicht. Schade, schade.

Dennoch habe ich die Wahlen in Hessen und Niedersachsen mit Wonne verfolgt – wieso??? Weil nun endlich auch Die Linke im Westen angekommen ist. Nicht, daß ich mich noch eng mit ihr verbunden fühlte, aber daß nun ausgerechnet die schlimme böse Ostpartei, eher die Nachfolgerin von ihr, den Einzug in die Flächenstaaten Niedersachsen und Hessen geschafft hat, dürfte so manche Politiker und ihre großen Mäuler in die Bredouille bringen, ein Politiker namens >>> Stoiber sei da nur erwähnt. Denn nun ist es mit der Argumentation vorbei, Die Linke sei ausschließlich eine Ostpartei und werde auch nur von Ossis gewählt. Soweit reicht es dann aber auch schon wieder an Politik aus meinem Munde. Nicht, daß der Verfassungsschutz hier gleich aufschlägt und mir vorwirft, ich sei ein Linksextremer.

Nun denn, die Woche sieht bescheiden aus. Morgen ab in die Uni, dann will ich, nein, ich muß, mit Jelinek fertig fertig werden, am Abend steht hierzu ein Seminar an, und dann schauen wir einfach mal. Vielleicht passiert ja hier in Britsen wieder was aufregendes, explodierende Kühlschränke z.B. Oder irgendeiner fliegt durch die Flurfenster, weil die Koordination dank des flüssigen Stöffchens zwangsruhiggestellt ist. Oder der Raucherraum wird nun endgültig zum Urinal umgewandelt. Man weiß es ja nicht, man steckt ja nicht drin. Ich werde aber berichten!

Eine schöne Woche Euch allen da draußen!!! Vi ses!

Irrenhaus Britsen!

Liebes Schicksal,

drei, eigentlich ganz einfache, Wünsche habe ich an Dich:

  1. schmeiß Hirn vom Himmel – klappt dies nicht
  2. trage die Hirnverbrannten von hier fort – klappt dies nicht
  3. schicke mir Geld, damit ich diesen Platz verlassen kann!!!

Ich weiß, Studenten, die sich jeden Mi und Fr und Sa die Hucke vollkippen, denen kann man kaum mit Hirne helfen. Es würde ertrinken. Aber dann, brennt der Alk da oben im Stübchen schon, dann, liebes Schicksal, kannst Du sie nicht hinfortzaubern? Vielleicht in eine psychiatrische Anstalt? Nach Kiruna? Oder gen Nordpol? Ein Bootcamp gar? Ich weiß, zuviel verlangt des Guten. Aber, liebes Schicksal, siehst Du gleich die folgenden Bilder, erstanden, nein, entstanden am Sonntagmorgen, nach einer dicken fetten Feier im Studentenhaus der Verbindung, fortgesetzt in Britsen, im Raucherraum, dann wirst Du vielleicht Geld schicken, nicht wahr, damit ich hier endlich raus kann, hinfort von pubertierenden Studenten aus aller Herren Länder, die sich doch eigentlich wie die Affen aufführen, Schad’ nur, daß wir keine Bäume hier im Studentenwohnheim haben. Habe also Erbarmen, liebes Schicksal, und rette mich aus Britsen! Und reicht Dir dieser Schrecken nicht, liebes Schicksal, dann wende Dich vertrauensvoll ans Archiv, und stöbere einfach mal, Stichwort: Entdeckt in Britsen. Spätestens dann, liebes Schicksal, wirst Du mir einen unendlichen Scheck schicken, schicken um mich zu retten. Nicht wahr, liebes Schicksal??? Med Vänliga Hälsningar! Renke [...] Fortsetzung ‘Irrenhaus Britsen!’

aufgesammelt nr. 64

Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.

Theodor Fontane (dt. Schriftsteller des poetischen Realismus, bekanntes Werk u.a. “Effi Briest”)

aufgesammelt nr. 63

Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.

Albert Einstein

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