Es gibt nichts Gutes / außer: Man tut es.
Erich Kästner: “Moral” in: Ebd: “Zeitgenossen, haufenweise : Gedichte”, Bd. 1, herausgegeben von Harald Hartung, Carl Hanser Verlag, München, 1998, S. 277.
Archiv für April 2008 Seite 2 von 11
Allt var jättespännande – mal wieder, alternative pädagogische Bewegungen standen auf dem Programm in der Uni, meine Gruppe faßte die >>> Freinet-Pädagogik ab und sollte unter Zuhilfennahme einer kreativen Gestaltung die wesentlichen Inhalte darstellen. Das will ich meiner geschätzten Leserschaft nicht vorenthalten, stelle aber schnell noch fest: Jetzt weiß endlich ganz genau, wo die Milch herkommt (nämlich nicht aus dem Tetra-Pack): [...] Fortsetzung ‘Studien(-ergebnisse)’
Ich kann natürlich auch einen halbfertigen Schweinebraten aus dem Ofen ziehen und verstümmeln. Weil wir so gute Freunde sind.
Sagt die schöne Köchin Katrin zu Herrn Lehmann, der auch einen Schweinebraten essen würde, dessen Kruste noch nicht fertig ist.
(“Herr Lehmann” von Sven Regener, 18. Auflage, Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2003, S. 49.)
skitbra –
scheißegut
Also im Moment kriege ich das Wort um die Ohren gehauen wie das guten Morgen in der Früh oder das Tschüs beim Verlassen der Küche. Fragt man, wie das Wetter ist – det är skitbra. Will man wissen, wie der Abend im Kåren war – den var skitbra. Nachdem neuerlich meine Ausbildungslehrerin die Klasse nach einer Präsentation meinerseits fragte, wie sie diese gefunden habe, antwortete man geschlossen im Kollektiv – den var skitbra. Selbst das Abendessen ist inzwischen scheißegut.
Nun habe ich überlegt, wie das in Deutschland ist, mit dem Wort scheißegut, kann mich aber nicht entsinnen, dieses selber in den vergangen Monaten angewendet zu haben noch wurde dies in meiner Umgebung gebraucht. Eine Diskussion mit der Barbara in der Huvustan erbrachte, daß sie doch tatsächlich von einem Schweden gefragt wurde, ob man im Restaurant sagen könnte, das Essen sei scheißegut gewesen. Wir einigen uns darauf, daß dies leicht unangemessen wirken könnte.
Wer nun aber, also quasi ab jetzt, sei er denn mal in Schweden, das Bedürfnis hat, der Welt mitzuteilen, daß alles wirklich scheißegut sei, der tue sich doch bitte keinen Zwang an und lasse dem Wort auf Schwedisch, also skitbra, freien Lauf, mit Inbrunst und Nachdruck, er sollte nirgendwo anecken.
Der Tag mußte genutzt werden, die Sonne schien, und ich machte mich an den Bojsenbeach auf, um eine >>> Nachkontrolle durchzuführen, die im Eis eingefrorene Parkbank sollte nun doch endlich befreit sein. Was ich allerdings fand … [...] Fortsetzung ‘Wasser(-spielchen)’
Mal wieder etwas neues aus der Rubrik “bekloppte Spammer” – gestern bei mir aufgeschlagen. Ich weiß immer noch nicht, ob ich heulen oder lachen soll, wenn man nicht wüßte, daß es immer wieder Leute gibt, die auf solche Angebote reinfallen, auch wenn z.B. auf der angegebenen Webseite deutlich werden sollte, daß hier nur das Geld abgegrast werden soll – wenn nämlich nicht mal deutsche Ortsnamen richtig ausgeschrieben werden können und außerdem der angebliche Service nur gegen Vorleistung erbracht werden kann. Auf das restliche Deutsch, was nur noch rudimentär erbracht wird, will ich erst gar nicht eingehen – da laß ich doch einfach die Worte für sich sprechen:
[...] Fortsetzung ‘Ich will auch immer ein Rest wie geplant!’





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