Was nicht weniger meint als: Wir kriegen das hin. Windows XP dachte sich das aber alles ganz anders, und ich hatte wieder Reflexe und Gedanken: Schmeiß ihn doch endlich aus dem Fenster, den PC. Denn irgendein Treiber war nicht nach Windows Geschmack, das Funknetzwerk bei Oma konnte nicht on-air gehen. Widerlich fies. Widerlich fies. Aber was soll’s. Schlußendlich konnte sich XP nicht gegen mich durchsetzen, ich habe gesiegt, gesiegt, gesiegt. Und nun reicht es erstmal – ich werde flüchten, auf’s Land, für Sonntag und Montag. Vielleicht kehre ich Montag wieder zurück, pünktlich zum Sonnenaufgang am Dienstag. Der dann vielleicht wieder so farbenfroh ist, wie der heutige??? Schönen Sonntag an alle da draußen.

Berlin – Sonnenaufgang um 4.30 Uhr.

Berlin – Ist doch einfach nur atemberaubend!?!
Also ich will ja nicht meckern, ganz und gar nicht, aber eine seit drei Tagen anhaltende Erkältung hält mich in Schach, vor allem beim Niesen! Mir gehen langsam die Taschentücher aus. Aber was soll’s, heute wurde die Nase einfach zusammengedrückt und dann hieß es, Grenzen zu überwinden. [...] Fortsetzung ‘Hoch hinaus – mit den Viren!’

Anfang vom Ende in Berlin F-hain nach dem Sieg der Deutschen gegen die Türkei und dem Einzug ins Finale der Fußball-EM 2008.
Trotzdem würde ich gern schlafen wollen, was angesichts der Feierlichkeiten, der unangemeldeten, kaum möglich ist. So ein Mist aber auch, denn ginge es nach Leistung, hätte die Türkei gewonnen (ja, ich mußte mir das Spiel dann doch noch ansehen, zumindest die letzten zehn Minuten). Aber es kam anders, und der Hupterror und der durch den Alkohol nicht mehr klar artikulierte Gewonnensingsang übernimmt eben noch alles. Wie soll man da sagen: Gute Nacht???
Möge Deutschland heute erfolgreich ein wunderbares Spiel hinlegen!
Die Antwort auf mehrere Anfragen, ob ich denn den Deutschen nicht mal mehr Glück wünschen würde. Herrje, laßt mich doch damit in Ruhe! Büdde!
Man staune, bisher hat mich der Freizeitspaß hier in Berlin noch keine Ausfallerscheinungen gekostet, so wie allgemeine Gesamterschöpfung oder Wahn – das Übliche eben. Nein, Management ist das Zauberwort. Und wenn man dann hier und dort die eine oder andere Verpflichtung abschieben kann, wie z.B. einen Besuch von Sanssouci in Potsdam, dann lacht doch das Herz und die Seele hält sich frisch. Ärgerlich hingegen ist mal wieder die Bahn. Da will man den mexikanischen Berlinbesucher vom Ostbahnhof abholen, guckt diesbezüglich extra noch auf die Online-Ankunftszeiten, auf welcher der Zug bis Spandau als pünktlich eingetragen ist, und dann passiert offensichtlich etwas derart gravierendes, daß es der Zug doch tatsächlich schafft, zwischen Lehrter Bahnhof (Hbf.) und Ostbahnhof dreißig Minuten Verspätung einzufahren. Wahrscheinlich hat wieder eine Taube ihren Stuhlgang auf den Geleisen getätigt und der Zug kam hierdurch ins Schleudern. Selbstverständlich wird die Verspätung nicht bekanntgegeben, und man steht da am Gleis eins und wartet und tigert von einer Seite auf die andere, und wartet. 25 Minuten nach geplanter Ankunftszeit und leerem Gleis erbarmt sich der Computer doch und teilt mit, der Zug hätte 20 Minuten Verspätung. Mit der Uhrzeit und dem Zusammenrechnen von Minuten haben des wohl selbst die Computer bei der Bahn nicht. Herrlich!
Nun denn, morgen wird dann wieder Hardcore-Tourismus-Vollprogramm geschoben, es wird dem Mexikaner mal das östliche Stadtzentrum gezeigt, mit Besteigung Fernsehturm, und dann weiter gen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Alles zu Fuß, was ja nicht schlimm ist, wenn dann das Wetter mitspielt. Und heute, also jetzt, werde ich einfach mal faul aus dem Fenster gucken, vielleicht landet hier ja überraschend ein Raumschiff oder gar eine Möwe? In diesem Sinne, bis spädda!
PS. Ja, ich ignoriere den Fußball, der ganze Hype geht mir nämlich schon wieder auf die Ketten! Ist ja nicht mehr normal.
Hier noch ein paar visuelle Eindrücke von meiner Reise Stockholm – Hannover, mit ein paar Zusatzinfos. Ich wollte ja eigentlich einen ordentlichen Artikel schreiben, aber mir fehlt die Zeit. Ja genau. Wie immer. Leider. [...] Fortsetzung ‘ESSA (ARN) – EDDV (HAJ) nachgereicht.’
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