Archiv für Juni 2008 Seite 4 von 7



Scherben des …

2008/06/15 Studentenwohnheim Britsen

des Glückes??? Oder vielleicht … [...] Fortsetzung ‘Scherben des …’

aufgesammelt nr. 157

Aus Anlaß der EM im Fußball und so manch wahnhafter Visionen und Vorstellungen einiger Fans, und Nichtfans, und Verweigerer, und dem ganzen Trara drum herum, habe ich mich heute einfach mal entschlossen, das alles in lyrischer Form zu kommentieren, natürlich nicht mit meinen eigenen Worten, sondern mit geborgten. [...] Fortsetzung ‘aufgesammelt nr. 157′

Fy fan, Sverige!

Es hat nicht sollen sein, ein Sieg über die Spanier, ein Unentschieden hätte zur Not auch gereicht, und dabei sah doch alles so gut aus, zur Halbzeit. Ach was, eigentlich bis zur 90. Minute – wäre da nicht die verdammte Nachspielzeit gewesen! Menno, sage ich da nur, menno. Wie auch immer, und vom Schiedsrichter mal ganz abgesehen, tapfer gekämpft haben sie, die Jungs, und nun kann man nur die Daumen drücken, daß gegen Rußland ein Sieg drin ist, sonst wird das nichts mit dem Viertelfinale. Ein Trost immerhin schon mal: das Schicksal der Schweiz bleibt uns erspart, die ja schon nach zwei Spielen keine Chance mehr auf einen Einzug ins Viertelfinale hatte. Ich werde nun mal die Schweden trösten gehen, ein bißchen hängen hier die Köpfe im Studentenwohnheim, und ihnen Mut machen. Denn noch ist ja nicht aller Tage Abend und Rußland ein Gegner, den man eigentlich bezwingen kann.

HEJA SVERIGE!

PS. Habe ich eigentlich schon mal angemerkt, daß ich finde, daß Fußballgucken über das Herz geht??? Ich kriege hier nämlich gleich einen Kasper.

Schrottig, aber ruhig!

Man glaubt es kaum, man glaubt es kaum, aber der Weltuntergang ist heute morgen über Falun aufgezogen und ein schauerliches Gewitter, sehr laut sogar, hat mich aus dem Bett geworfen, früher als geplant. Jedoch, deutsche Zustände, also bezogen auf die Qualität des Unwetters, die erreichen wir bei weitem nicht. Soll heißen, Falun steht noch nicht unter Wasser, keine Sturmböen, kein Hagel. Auf der anderen Seite sieht es nun leider so aus, als wollte sich das Wetter hier so richtig schön festsetzen, was meine Tagesplanung gehörig durcheinander bringt. Eigentlich wollte ich nämlich in den Wald und auf die Berge. Um fit zu bleiben. Nachdem ich Kalle hier durch die Vegetation geschliffen haben. Genau dies soll man ja nun aber nicht unbedingt bei Gewitter machen. Schade. Schade. Schade. Gut allerdings, und mein Wohlwollen findend, die Möwen sind bei Gewitter wohl schwer beeindruckt. Ich höre nämlich keine einzige mehr. Eine Ruhe ist das hier im Moment, wenn man vom Grollen und dem Regen absieht. Unbeschreiblich. Mathilda allerdings scheint Gewitter nicht so unbedingt zu gefallen, entgegen ihrer Gewohnheit rennt sie im Moment unten am Boden von einer Ecke in die andere, sie kommt mir verwirrt vor. Wenn sie doch nur reden könnte …

Egal, ich werde nun also das Tagesprogramm umstellen und NICHTS machen. Zumindest jetzt. Trotzdem allen ein schönes Wochenende, ob nun mit Gewittern und ohne irrer Mathilda oder beim Sonnenscheine mit Sonnenstichfaktor.

aufgesammelt nr. 156

Wie süß ist es, den Feind zu bemitleiden, den wir nicht mehr fürchten.

Pierre Corneille (franz. Dramatiker)

Durchwachsen.

Nun will ich doch noch kurz ein bißchen plaudern, über Stockholm und die letzten Tage dort. Die eigentlich sehr schön waren, aber auf Grund gewisser externer Unzulänglichkeiten Streß verursachten, und das nicht nur bei mir, sondern auch beim Kalle, der Stockholm ja zum ersten mal zu Gesicht bekam. [...] Fortsetzung ‘Durchwachsen.’

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