Archiv für November 2008 Seite 3 von 6



Offener Brief an Erna

Betr.: Zur Kenntnisnahme

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich, Erna,

wenn Du mich schon auf der extraTour zitierst, dann doch bitte richtig, ich schrieb niemals etwas von “>>> TK-Pürree (Eintrag um 0.17 Uhr)”, sondern von “>>> TK-Püree”. Eben jene Banalität, die Du mit einem “durchgeknallt-Smiley versehen hast, entstand durch einen Eintrag in Eurem Gefährt, den ich Dir in Erinnerung rufen möchte:

TK-Nürnberger/Sauerkraut/Pü inst im Ofen

>>> Quelle: Loni, 2008/11/06, 19.23 Uhr

Anhand dessen, daß Fleisch und Gemüse vorhanden sind, hatte ich mir einfach die Freiheit erlaubt, Pü als Püree zu interpretieren.

Fröhlichen Sonntag,

Renke

PS. Ich stimme einer Veröffentlichung dieses Briefes an der Haltestelle unbedingt zu!

aufgesammelt nr. 233

Länger als Taten lebt das Wort.

Pindaros, auch Pindar (griech. Dichter), Nemeische Ode

Wie jetzt!?! nr. 8

Heute war es mal wieder soweit, meinerseits war man kurz vor dem Abheben: direkt vom Seminartisch in der Uni aus startend, mitten durch zwei Geschosse und das Dach hindurch, gen Sterne. Vielleicht bin ich ja inzwischen von allen guten Geistern verlassen, aber auf eine Phrase in meiner sog. fördjupninsarbete (fachwissenschaftl. Aufsatz innerhalb der Sprachdidaktik, wörtlich übersetzt = Vertiefungsarbeit) wurde mir sonderliches mitgeteilt, was ich doch gerne zum Besten geben möchte.

Renke:
In diesem Zusammenhang unerhört wichtig ist, daß das Perfekt die erste grammatikalische Vergangenheitsform ist, welche die Schüler innerhalb ihrer Sprachausbildung in Deutsch treffen.

Lehrer:
Wieso ist dies unerhört wichtig? Nej Renke, det förstår jag inte, det går inte!

Renke:
(Ignition and lift off)

aufgesammelt nr. 232

Darf der Gebildete nicht mehr unbefangen über’s Wetter reden?

fragt sich Heinrich Christian Wilhelm Busch, bekannter einfach unter Wilhelm Busch (dt. Dichter und Zeichner) in einem Brief an Friedrich August von Kaulbach im Februar 1884, zu finden auf >>> http://www.zeno.org – Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

Wie jetzt!?! nr. 7

Demokratie ist also, wenn man als >>> freie Landtagsabgeordnete ein >>> Wahlversprechen der Partei einhalten will, sich also von der >>> Machtgeilheit abwendet, dies im Lichte des >>> freien Mandats und des Umstands, >>> Vertreter des Volkes zu sein, umsetzt, die Partei hiernach von moralisch verwerflichem Verhalten, von Mobbing, von Schande  >>> spricht und entsprechende Abgeordnete >>> ausschließen und in >>> die Wüste schicken will?

Liebe SPD, das ist Demokratie?

Irgendwie fühle ich mich arg an vergangene Zeiten erinnert, damals wurde solch ein politisches Verhalten einer Partei allerdings als undemokratisch und Teil einer Diktatur genannt.

aufgesammelt nr. 231

Einmal ausgesprochen, fliegt ein Wort unwiderruflich davon.

Quintus Horatius Flaccus, besser bekannt unter Horaz (römischer Dichter)

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