Archiv für April 2009

Irrenhaus Britsen – das Ende (einer Institution)!

Wer noch einmal die bewegendsten Momente des Raucherraumes in Britsen erleben möchte:

>>> Kollateralschäden der feinen Art
>>> Wie schaffe ich mir mein eigenes kleines Schimmelbiotop?
>>> Irrenhaus Britsen!
>>> Rote Meile Britsen!?!
>>> Irrenhaus Britsen – Raucherparadies!
>>> Wanna have a bitch?

Hej då, rökrum!

(endlich) wieder abends!

2009/04/29 - Falun/Östanforsån
2009/04/29 – Falun/Östanforsån


2009/04/29 – Falun/Östanforsån

Ein schwedisches Wort – nr. 41

Nu är det dags för våren!

2009/04/28 Falun/Lugnets naturreservat
2009/04/28 – Falun/Lugnets naturreservat

Auch wenn man das beim Anblick des obigen Fotos nicht unbedingt glauben mag, sieht es doch auf Wiesen und Feldern, und natürlich auch in den Wäldern, immer noch leicht nach Mondlandschaften aus. Es könnte einen gar das Gefühl beschleichen, der Herbst hätte schon wieder Einzug gehalten, was angesichts der letzten Wintermonate dahingehend fatal wäre, daß auch ein Renke ab und zu mal die Sonne und ein bißchen Wärme braucht. Allerdings möchte ich ein bißchen betonen, denn 40°C brauche ich zum optimalen Gedeihen nicht unbedingt. Eher schrumpfte meine Wenigkeit dann, runzelte und wäre völlig hinüber, eventuell sogar nicht mehr ansprechbar. Und wie man sieht, gleich wieder vom Thema abgekommen, es geht doch eigentlich um ein schwedisches Wort. Nun denn, vergessen wir also die Mondlandschaften und sehen der Rettung frohen Mutes entgegen – denn: nu är det verkligen dags för våren!

2009/04/28 Falun - Slätta
2009/04/28 Falun – Slätta

Also ich denke, nun sollte wohl keine Übersetzung mehr nötig sein?

Nu är det dags för våren! – Nun ist es Zeit für den Frühling
[våren - der Frühling] – [Nu är det dags ... - Nun ist es Zeit ...]Aber ein Grund zum Angeben ist das sicher nicht, wir sollten der deutschen Natur (und der in Südschweden) sicher um drei oder vier Wochen hinterherhängen, in Berlin fühlte ich mich zu Ostern ja schon im grünsten Sommer. Dennoch trauern wir hier nicht, denn, schade, daß Deutschland soweit südlich liegt, die Tage werden hier lang und länger, man kann noch gegen 23 Uhr den Lauf der Sonne am Horizont erspähen. Tja, gehört zu einem ordentlich Frühling in Falun eben dazu. Und damit danke ich auch schon für heute wieder ab, es gibt eben viel zu sehen …

(der abendliche) Zugvogel.

2009/04/26 Falun/Grycksbobanan - Status? Gleis besetzt.
2009/04/26 Falun (Slätta)/Grycksbobanan – Status? Gleis besetzt.

Am Tag des Bieres …

… dem ich gerne frönen würde, auch wenn er mehr oder weniger nur einen inoffiziell-kommerzieller Feiertag zu Ehren des Gerstensaftes darstellt, mir allein die Zeit fehlt, ihn sanft und ausgewogen zu begießen, die Uni mich im Moment nämlich überrollt. Ein Soziolinguistikaufsatz im Fach Englisch ist immer noch in Arbeit, er will jedoch nicht fertig werden, die Abgabefrist wurde inzwischen (zum Glück nicht nur von mir) leicht überschritten, Sonntag wird der Tag der Wahrheit. Zudem steht ein weiterer Aufsatz an, diesmal zur Kurzgeschichte Brokeback Mountain von Edna Annie Proulx, die ja auch äußerst erfolgreich >>> verfilmt wurde, ich tue mich im Moment aber mit der Findung eines würdigen Themas schwer, vermute aber, ich werde die verhinderten Coming-out der Protagonisten vertiefend untersuchen, was ja letzten Endes auch zum Scheitern beider in Bezug auf eine chancenvolle Beziehung führt, und dies nicht nur durch die Gesellschaft verursacht, aber sicher bin ich mir darüber noch ganz und gar nicht, was deswegen fatal ist, weil bis heute Mitternacht ein erster Entwurf eingereicht sein soll. Daneben steht am Montag eine weitere dreistündige Prüfung an, ein Seminar für Dienstag will auch vorbereitet werden, natürlich mit entsprechendem Assignment – ebenfalls zum Thema Brokeback Mountain – und sicherlich wieder ausufender Gruppendiskussionen.

So kann ich zurecht meinen: ich habe zu tun. Das Wochenende ist mehr oder weniger gelaufen, liegt es mir aber fern, mich hier zu beschweren. Nur leicht öde könnte es auf dem Blog werden, was mir aber sicherlich angesichts der bevorstehenden Arbeit verziehen wird, hoffe ich zumindest.

Deswegen sei jetzt schon der Wunsch für ein angenehmes Wochenende erlaubt – wie auch immer dieses aussehen wird.

BILD meint: nr. 17

Falsch, ganz falsch, ist diese Überschrift, müßte sie eigentlich heißen: BILD läßt meinen. Ein >>> Werbespot (Nr. 2) wurde nämlich von selbiger im Februar medial in die Welt gesetzt, kann im Internet und im Fernsehen genossen und verdaut werden. Sicher, daß ein >>> Johannes B. Kerner sich hier und da mehr Bildung statt Meinung wünschte, was sich ja völlig konträr zu BILDs Schlachtruf “Bild Dir Deine Meinung!” verhält, ist gekauft, von mir und sicher auch von der BILD. Daß ein >>> Philipp Lahm eine sehr positive Meinung zur BILD hat, weil er sie (angeblich) jeden Tag lese, ist auch gekauft, sowas passiert eben, wenn man zu viele Bälle an den Kopf bekommt, ein bißchen Taschengeld dazu. Woran ich allerdings nicht vorbei komme, ist eine recht gewagte These von >>> Carmen Nebel, wahrscheinlich ganz im Nebel stehend, die doch tatsächlich, es müssen wirklich dicke fette Nebel gewesen sein, auf die wahnsinng interessante Frage in Bezug auf die ihrige Meinung zur BILD allen Ernstes, voll im Nebel, feststellt:

Die Schlagzeilen sind toll. Also auf einige wär’ ich selber gerne gekommen.

>>> Carmen Nebel im BILD-Werbespot (Nr. 2)

Renke stellt fest:

Um meine Leser nicht im Nebel zu lassen, und Frau Nebel aus diesem vielleicht mal rauszuholen, auch wenn eigentlich schon zu spät, aber für Geld plappert man ja viel, auch wenn man vor lauter Nebel nichts sieht, hier nun also ein paar Paradebeispiele der BILDschen Schlagzeilen, auf die Frau Nebel also gerne selber gekommen wäre:

>>> So geht Babymach-Sex

>>> Die Busen-Blitzer des Jahres!

>>> Wie versext ist Ihr Name?

>>> So süß bellt Bo im Weißen Haus

>>> Männer können’s jetzt selbst machen

>>> Naddel macht jetzt in Sex

>>> Penis-Opfer hat wieder einen geilen Hammer

>>> Britney Spears: Endstation Schlampe

Nun denn, Frau Nebel, beim Zweiten Deutschen Fernsehen haben sie ja noch Gelegenheit zum Üben und Probieren, das Publikum vor Ort und vor den Fernseh(BILD)schirmen wird es Ihnen sicher danken, wenn sie den geilen Hammer Udo Jürgens ankündigen, die versexte Ute Freudenberg vorstellen und mit Chris Norman freudig konstatieren: Männer können’s endlich selber machen. Das hilft dann vielleicht beim kreativen Basteln im Stübchen da oben, wenn es wieder dringend wird mit den Schlagzeilen und es gilt, die tollen von  BILD unterirdisch zu überbieten, die Nebel verlassend und selbst entwickelt.

Allen anderen bleibt nur die Warnung, die meinige: RETTE SICH WER KANN, beginnt Frau Nebel mit dem Draufkommen!

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