Oh my, oh my …

Efter några dagar i Berlin, och efter en fantastisk nyårsafton, sjuk i soffan, ser jag INTE framemot att vara tillbaka på jobbet. Konstigt. Nåt har hänt. Uppenbarligen. Men vänta! Att stå i klassrummet och undervisa: toppen! Att träffa mina kollegor: toppen! Att dricka kaffe med mina kollegor på morgonen, innan världen vaknar till liv: toppen! Att kunna träffa min klass igen: toppen!

Resten är KAOS. Får vara tillbaka tidigare än planerat. Blir av med bara en hel helg! Att utsätta mig för en yrkesvärld där kaos råder – ont i magen. Där inte någon tar ansvar och bestämmer. Där man får olika budskap hela tiden. Där man inte får motsätta sig. Och där en styrelse inte ens har en aning om personalens kompetens. Pratar jag om min egen? Inte alls! Jag har sett så mycket kompetens som inte används alls.

Herregud, jag vill vara en lärare! Inte en administratör. Och inte en kompetens som ligger i hörnet och som kämpar med damm.

Usch. Kanske gick huvudet lite sönder de senaste dagarna?

Vad håller vi på med?

Som pedagoger!

Jag är lite syr.

Tillbaka?

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Ui, ein Eintrag auf Schwedisch. Kommt hier und da mal vor. Und um Gottes Willen nicht den google-Translator anwenden! Dann wird aus der Fliege wieder ein Schutzschild! Alles wird gut!

[fantastischer] Fehlstart.

Die Planung:

Ein bißchen vorschlafen. Und ein bißchen voressen. Um 21 Uhr zum Kalle. Ganz ruhig und ohne großen Wahnsinn in das neue Jahr hinübergleiten. Drei Raketen in die Lüfte schießen. (Entgegen meiner Vorsätze bin ich leider am Feuerwerk nicht vorbeigekommen. Ich habe sieben Euro investiert.) Und sicherlich „Dinner for One“ anschauen. Den ersten Abend des Jahres dann in der Hafenbar begrüßen.

Die Realität:

Um 16 Uhr am Silvestertag stellt sich völlig unerwartet ein recht eigenartiges Gefühl im Magen ein – Nachtigall, ick hör dir trapsen. Man ist noch froher Dinge. Gegen 18 Uhr allerdings gesellt sich ein Schüttelfrost dazu, klappernd sitzt man vor dem Fernseher, die Nachtigall sieht man inzwischen. Gegen halb neun schreibt man noch schnell die Absage, bevor man in den unendlichen Weiten des Sofas versinkt und sich verzweifelt die Decke über den Kopf schlägt. Die Nachricht mit der Absage bleibt leider irgendwo hängen, so daß man um halb zehn völlig verwirrt eine mündliche Absage vornimmt. Das Tosen und den Weltuntergang um Mitternacht nimmt man mit dem linken Ohr zur Kenntnis. Der Kopf könnte inzwischen jedem Böller einfacher Bauart Konkurrenz machen. Das Sofa wird zur Heimstätte für die nächsten 36 Stunden.

Ist-Zustand:

Der Schüttelfrost ist langsam von dannen gezogen, dem Kopf hingegen ist noch leicht blümerant. Man wird zur Sicherheit noch ein bißchen kürzer treten. Das neue Jahr hat man zwar einerseits verschlafen, allerdings konnte man dann um sieben Uhr am Neujahrsmorgen völlig nüchtern und ohne Kater das Chaos auf der Frankfurter Allee begutachten, im Dunste der Großstadt. Die letzten Versprengten hangeln sich an Häuserwänden entlang und suchen die U-Bahnstation, hilfsweise wünschen sie allen Bewohnern ein frohes neues Jahr. Davon abgesehen ist es unheimlich ruhig in der riesigen Stadt. Und bevor ich mich wieder aufs Sofa flüchte, wünsche ich mir und allen anderen einfach:

FROHET NEUET! 

Durchaus [m]ein Weihnachten!

Viel zu berichten gibt es eigentlich nicht!

Drei Brände in einem Schuljahr überstanden.

195 Noten aufgesetzt.

Meine eigene Klasse nach Stockholm entführt.

Und meine Kollegen im Vasamuseum gebildet.

Den Klimawandel zur Kenntniß genommen. Schnee?

Und dann Weihnachten. Im Deutschunterricht. Das Singen wurde unterlassen.
Das Hören nicht.

Heiligabend. Nicht die Hölle. Leise. Und ein bißchen laut. Mit Gans. Und endlich wieder Grünkohl. Mit der Familie. Mit meiner: Muttern, Oma, Schwestern, Tante und dem Kalle. Meine Familie.

Und was so ein Renke nach 23.30 Uhr nach dem Fest macht?
Er flieht und geht tanzen. Darf man das so sagen? TANZEN?
Bis morgens um fünf? Im >>> SchwuZ! Skandal? Das Auge ißt mit.

Es ist verdammt lange her, daß der Heiligabend nicht meine Nerven zerfressen hat. [Zehn Jahre exakt. Man war auf Wolke 7. Verliebt.
An Heiligabend?]

Einfach mal Freiheit fordern. Und nehmen.

Frohe Weihnachten, meine Lieben!

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