Renkes Freunde!

Ich denke, hier muß man nicht lange drumherum reden: Freunde fürs Leben findet man nicht so einfach auf der Straße, schon gar nicht Freundschaften, die auch hunderte von Kilometern halten und sich selbst über Ländergrenzen hinwegsetzen. Diesen treuen Tomaten sei an dieser Stelle der Platz gewidmet – auf die nächsten xx Jahre!

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Kalle in Berlin

Kalle

Mag im Gegensatz zu mir den Sommer und die Sonne, was allerdings ja kein Hindernis sein muß, einige Urlaube schon zusammen unternommen, unzählige Flugstunden dem Sekt gefrönt und eine Menge Spaß veranstaltet. Und das Ganze nun im zehnten Jahr. Allerdings hat er seinen Weg nach Schweden noch nicht gefunden, zumindest was einen Besuch angeht, es liegt wohl am Wetter!

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Ina und die Patenkinder Jeannie Ann und der Jamie, in Berlin

Ina und Renke [oben], Jamie und Renke [links] und die Jeannie [rechts].
Die Ina und der Renke [oben], der Jamie und der Renke [links] und die Jeannie [rechts].

Die Kleene wächst wie Unkraut, im Juni 2009 gute fünf Jahre geworden. Tja, beide gucken sooft vorbei, wie sie nur können, und wenn es Krankenbesuche beim flachliegenden Herr Braun im Doppel sind. Und ansonsten einfach nur Schwofen, Treffen, Auspannen. Da kann der kleine Wirbelwind noch so viel Alarm machen, die Zeit muß sein! Durch die Schule vereint, durch das Leben zusammengeschlossen, so läßt sich das alles vielleicht am einfachsten umschreiben. Und gefüllte Paprikaschoten, unter anderem ein Gericht, dem Jeannie Ann nicht widerstehen kann. Jamie, der im Dezember 2007 auf die Welt kam, hat bisher keine Anzeichen von sich gegeben, ob er Paprikaschoten auch mag. Wir werden sehen.

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Reana in Thüringen

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Rea und ich haben schon eine ganze Menge durch. Zwei Umzüge meinerseits, bei denen sie immer ohne mit der Wimper zu zucken mitgeholfen hat, unzählige Fahrdienste zu den unterschiedlichsten Bahnhöfen in Jena, regelmäßige Autofahrten nach Berlin, auf welchen wir immer, ungeachtet anderer Passagiere, unseren Gelüsten nach Gesang nachkamen, auch wenn es dann zuweilen fast die Frontscheibe sprengte 🙂 Außerdem haben wir regelmäßig Jena unsicher gemacht, auch wenn ich dann mit der Tram nach Hause fahren durfte, was so manches mal ein Wagnis war. Grillfeste im Paradies-Park gehörten ebenso zu unserer gemeinsamen Zeit in Jena dazu, als auch Partys, Feiern, Gammeln. Und wie man sieht, wir waren unzertrennlich, und dies nicht erst schon in Jena, sondern auch in Berlin, so haben wir gemeinsam das Abi in Musik bestritten. Tja, was soll ich noch sagen, einfach nur ein sehr lieber Mensch, der auch zuhören kann und wohl einer der letzten ist, der einen anderen im Stich läßt. Ich muß sagen, die Zeit in Jena mit Reana und den anderen gehört wohl mit zu der schönsten meines bisherigen Lebens. Ich hoffe, wir werden das mit dem Sehen wieder öfters schaffen!

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Lisa in Thüringen

Lisa und Renke

Mit Lisa habe ich wahrlich heiße Nächte durch, ich erinnere nur an die CSD-Party im Kassa-Turm in Jena. Darüber hinaus hat sie nicht nur einen schwarzen Humor, sondern hielt mich auch davon ab, die Taxifahrer in Jena nach besagter CSD-Party dahingehend zu kritisieren, daß man bei ihnen nicht mit Karte zahlen kann. Wir sind dann doch nach Hause gewankt. Allerdings konnte ich sie immer noch nicht davon überzeugen, daß es „das Rathaus“ heißt, da sie im Ausland geboren wurde, macht sie es gern zu einem maskulinen Gegenstand! Wir üben das dann einfach, wenn ich mal wieder in Jena aufschlage! Mit Lisa kann man schon mal Hühner stehlen gehen, aber genauso gut auch mal in einer ruhigen Runde einfach nur quatschen.

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Uli in Berlin

Wat soll ick noch sagen: Uli und ick sind dicke Freunde seit Jahren, nischt konnte uns bisher auseinander bringen, auch wenn die Koordination unserer Geburtstage mitunter einem Paradoxon gleicht. Obschon wir hintereinander Geburtstag haben und uns nur 24 Stunden trennen, wir kriegen es nicht hin. Aber das macht alles nichts, auch meine Abwesenheit kann uns nicht schrecken. Zudem ist auch die Uli ein Mensch, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, und wenn es einem selber gar nicht gut geht, wie im Sommer 2006, ist sie obschon knapp bemessener Zeit immer zur Stelle und zieht einem aus dem Sumpf heraus. Was soll man sich „mehr“ wünschen??? Dat se im Feb. heil nach Falun kommt!

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Katja in Berlin

Katja und ich haben uns wiederentdeckt, der Uli  sei dank. Schon zu Schulzeiten ne Menge Unsinn veranstaltet, allerdings hat es auch mächtig böse zwischen uns gescheppert, wir sind uns durchaus sehr ähnlich, in einigen Sachen nur freilich. Auf der anderen Seite waren solche Momente aber nur kurzweilig. Und dann passierte, was oft passiert, wenn jemand die Schule wechselt oder verläßt: aus den Augen, aus dem Sinn. Interessant jedoch: Katja war die einzige aus dieser illustren Runde, die sogar vor mir den Gang ins Ausland gewagt hat. Umso mehr freue ich mich aber, daß sie nun wieder in Berlin ist und wir ellenlange Gespräche beim Biere oder Kaffee führen können, es sind doch immer wieder erheiternde Themen und Formen der Erörterung!

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Renata in Falun | SE

Renata

Renata ist 2005 hier in Falun aufgeschlagen. Was uns beide verbindet sind vor allem abendliche Spaziergänge, fast immer gute Laune, auch ein bißchen Selbstironie und zuweilen der Hang zum Unmöglichen. Tja, ein zuverlässiger Mitgenosse hier in Falun, und auch in ihrer Heimat ein sehr netter Mensch. Und wenn es dann Renate und Renke mal ins Harrys schaffen, wird sehr forsch die Tanzfläche zu unserem Reich gemacht, stehe da, wer will, er hat dann Pech. So musset sein! Ohne Renata wäre der Flur hier im Studiwohnheim wohl etwas langweiliger und trister, schallt doch ihr Lachen fröhlich durch die weiten Hallen hier ;- )

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Kathrin in Berlin

Kathrin mit Jeannie Ann

Noch jemand, der schon ziemlich lange mit mir durch das Leben schreitet. Erst haben wir die Grundschule unsicher gemacht und wilde Partys auf Klassenfahrten gefeiert, fortgesetzt wurde dies dann auch auf dem Gymnasium, mir fällt da spontan einfach mal Tschechien und Ückeritz ein. Dabei dürfte auch eine ganze Menge Unsinn rausgekommen sein! Trotzdem ein lieber Mensch, den man nicht missen möchte, auch wenn wir uns viel zu selten sehen! Ihre humoristischen Kommentare zum aktuellen Geschehen drum herum sind doch immer wieder erfrischend – sie lassen an Deutlichkeit nichts fehlen!

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Anne in Berlin

Bei Anne sage ich einfach mal drei Stichwörter: Kapstadt. Pfefferminzkrokantschokolade und Chips en masse. Ja, und nie um einen Kommentar verlegen, recht deutlich, wenn es sein muß. Erfrischende Weltansichten, immer im Streß, aber doch immer wieder zeitfindend, auch wenn unsere gemeinsamen Verabredungsprozeduren der Organisation von olympischen Spielen gleichen. Was der Freude bei einem Wiedersehen dennoch keinen Abbruch tut. Und wenn alles gutgeht und klappt und funktioniert, wird Kapstadt uns wohl wieder im Doppelpack erleben. Was dann auch schön wäre – denn abenteuerlustig sind wir beide.

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to be continued : )