(so eine Art) Sommerpause.

Richtig, denn nach meiner Rückkehr am Mo aus Berlin hängt hier noch das Hirn in leichter Schieflage, was sicherlich auch dem Umstand geschuldet ist, daß ich eine richtige Sause zu Ehren von Ina und Peter erleben durfte. Herrje, das erinnert an die guten, alten Zeiten, als man nach dem Feiern gleich unbeschwert wieder durch die Gegend hopsen konnte, was bei mir zumindest nicht mehr so einwandfrei funktioniert. Natürlich waren die Befürchtungen, ich hätte irgendwo auf einer Parkbank übernachtet, völlig übertrieben, schließlich habe ich sogar den Flughafen und meinen Flieger gefunden. Jedoch, meine Führung am Dienstag dann morgens hier Stockholm war schon recht anstrengend, zumal mein Magen anscheinend noch in Berlin war, denn das Schunkeln auf dem Ausflugsbötchen so mitten auf der Ostsee bei Windstärke 8 bereitete leichte Probleme.

Wie auch immer, ich danke nun ganz spontan all denen, die meinen Berlinaufenthalt so richtig spannend, feierlich, nachdenklich, spontan und mit ihrer Zeit gestaltet haben. Es war einfach nur dufte … wie immer eigentlich. Wir sehen uns ja bald schon wieder, in genau einer Woche.

[Sollte dennoch etwas unerwartetes hier im hohen Norden passieren, so à la Renke schwimmt mit seinen Touristen in der Ostsee, na dann werde ich sicher berichten.]

[und nun:] die Aussichten.

2011/06/27 Stockholm Märsta. Etwas farbig vor dem Fenster.
2011/06/27 Stockholm Märsta. Etwas farbig vor dem Fenster. Gegen 22.45 Uhr.

So sieht das, zumindest hier in Märsta, vor dem Fenster aus, abends um 22.45 Uhr. Der Umzug ist nun endlich beendet, das WG-Leben hat mich zurück. Schickes eigenes Zimmer, mit Blick in Richtung Arlanda, ich wohne sozusagen jetzt schon fast auf der Landebahn. Je nach Windrichtung kann ich nun, sollte mir danach sein, jeden Tag in die Luft starren und den Fliegern beim Abheben oder Landen zugucken, von Fluglärm habe ich bisher nichts mitbekommen.


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Sicher, in die Stadt sind es nun ein paar Kilometer, aber mit der S-Bahn ist das in einer guten halben Stunde zu packen. Auf der anderen Seite ist man der Natur etwas näher und dem Großstadtstreß etwas ferner. Und immerhin, Märsta ist die letzte Instanz in der Provinz Stockholm, daher darf ich mich auch weiterhin Stockholmer schimpfen. Soweit also die Aussichten für den Moment, das Chaos hier vor dem Schreibtisch will natürlich Beachtung geschenkt bekommen. [Ich darf noch anmerken, daß ich Umziehen hasse. Das habe ich schon immer getan, tue ich im Moment und werde ich auch weiterhin tun.]

Midsommarafton.

2011/06/24 Stockholm Märsta. Midsommarafton.
2011/06/24 Stockholm Märsta. Midsommarafton.

Nachdem ich gestern zweimal meinen Kaffeepott in tänzerischer Manier umrundet habe, eine Erklärung des Mittsommerfestes findet sich >>> hier, bin ich einfach mit der S-Bahn gen Märsta gefahren und habe zusammen mit Silvia, León und meiner neuen Liebe Zeta den Mittsommerabend begangen. Zeta ist, bevor nun alle vom Stuhl fallen, Silvias Katze, die mir nicht mehr von der Stelle weicht, ich denke, mein Einzug am heutigen Tage sollte ein einschneidendes Erlebnis für uns beide sein. Tja, und da ich brav gegen Mitternacht nach Hause gefahren bin (die Kollateralschäden an Mensch und S-Bahn waren GEWALTIG), und immer noch die Buchstaben auf der Tastatur finde, wird der Morgen wohl ohne Kater begonnen, ich bin gespannt, wie es mit dem Rest der Bevölkerung aussieht … Es sollte wehtun!

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